September 1988
Nach sich häufenden und länger anhaltenden Unstimmigkeiten, über Grundsätzlichkeiten und Strategie der örtlichen Kommunalpolitik, verlassen der langjährige Ortsvereinsvorsitzende Franz Kersten, Hans Nilkens und Gerhard Löwel die sozialdemokratische Partei in Tönisvorst.

Gründungsmitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst

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Franz Kersten Hans Nilkens Gerhard Löwel

 

Insbesondere war dieses für Herrn Nilkens ein schwerer Entschluss, war er doch seit Anfang der 30iger Jahre in dieser Partei und hat sie nach dem Krieg, mit anderen Parteifreunden, wieder in St.Tönis ins Leben gerufen. Kersten und Nilkens behalten als Parteilose ihr Ratsmandat und Gerhard Löwel als sachkundiger Bürger im Bereich
Kultur, arbeiten als unabhängige Fraktion im Rat der Stadt Tönisvorst weiter.

April 1989
Franz Kersten, Hans Nilkens, Gerhard Löwel und viele Mitbürger aus Tönisvorst, die zwischenzeitlich ein starkes Interesse an einer parteiunabhängigen Bürgervertretung im Rat der Stadt zeigten, beschlossen die Gründung einer
Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst.
Die Gründungsversammlung der UWT fand am 10. April 1989 statt. Die Grundzüge der kommunalpolitischen Ziele der UWT wurden in der Vereinssatzung festgeschrieben. Einige der kommunalpolitischen Leitsätze der UWT:
Kommunalpolitik ohne ideologische Grundsätze, kein Herein dirigieren von "Oben", Entscheidungen werden grundsätzlich in öffentlichen Fraktionssitzungen getroffen, wobei jeder interessierte Bürger unserer Stadt an der Entscheidung aktiv mitarbeiten kann.

Oktober 1989
Die bereits im Oktober anstehende Kommunalwahl 1989 erforderte ein großes Engagement um die Wahlkreise in der Stadt mit Bewerbern der UWT zu besetzen.

1989 Kommunalwahl NRW. Ergebnis, auf Anhieb über 5%

1994 Kommunalwahl NRW. Ergebnis über 17%

1999 Kommunalwahl NRW. Ergebnis über 15%

2004 Kommunalwahl NRW. Ergebnis über 19%

2009 Kommunalwahl NRW. Ergebnis über 9%

2014 Kommunalwahl NRW. Ergebnis über 7%